Was ist die DSGVO und für wen gilt sie?

Die EU Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) ist eine neue EU-Verordnung –  also eine Vorschrift, die in der ganzen EU gilt. Die Vorschrift regelt das Datenschutzrecht – also den Umgang von Unternehmen mit personenbezogenen Daten – einheitlich europaweit. Viele der aktuellen Vorschriften des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gelten dann nicht mehr bzw. das BDSG wird zeitgleich neu gefasst.

Was ist das Ziel
der DSGVO?

Die Datenschutzgrundverordnung vereinheitlicht das Datenschutzrecht innerhalb der EU, da bisher überall verschiedene Datenschutzgesetze und damit unterschiedliche Standards galten. Unternehmer können also zukünftig darauf vertrauen, dass innerhalb der EU ein (überwiegend) einheitliches Datenschutzrecht gilt. Die Verordnung gilt auch für Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU, wenn diese Daten von Personen aus der EU verarbeiten.

Zweites Ziel der Verordnung: Das Datenschutzrecht soll datenschutzfreundlicher für die betroffenen Nutzer werden. Der Bürger soll die Hoheit über seine Daten soweit wie möglich zurück erhalten.  Zusammen mit deutlich höheren Bußgeldern soll so sichergestellt werden, dass sich auch Cloud Dienste oder soziale Netzwerke, etwa aus den USA, an die Regeln halten müssen.

Über 80% der Seitenbetreiber haben die DSGVO noch nicht umgesetzt.Ihnen drohen teure Abmahnungen, Bußgelder bis zu 20 Mio. Euro und Ärger mit Ihren Kunden.

Wichtig für alle Unternehmer, Webseitenbetreiber und Händler

Die Datenschutzgrundverordnung ändert zwar einiges am Datenschutzrecht. Da in Deutschland aber bereits bisher ein recht hohes Datenschutzniveau galt, kommen auf Unternehmer, Webseitenbetreiber und Händler aber nicht so viele Änderungen zu wie in einigen anderen EU-Mitgliedstaaten. Die Unternehmer aus Deutschland sind hier also im Vorteil, wenn Sie sich bisher schon um den Datenschutz gekümmert haben.

Seit wann gilt die EU-DSGVO?

Über die DSGVO wurde schon überall gesprochen, Irritation gab es aber über den offiziellen Start. Die DSGVO trat schon am 25. Mai 2016 in Kraft. ABER: Unternehmen und Webseitenbetreiber in den EU-Mitgliedstaaten müssen die Datenschutzverordnung erst seit dem dem 25. Mai 2018 verbindlich anwenden.

Die häufigsten Irrtümer zur Datenschutzgrundverordnung

1. Die DSGVO gilt doch nur für Shops und große Unternehmen!

Es gibt für die Anwendbarkeit der DSGVO keine Begrenzung auf „große“ Unternehmen oder Shops. Alle Webseiten, egal ob Einzelunternehmer oder GmbH, müssen die DSGVO umsetzen, wenn es um personenbezogene Daten im Unternehmen oder auf der Webseite geht.

2. Wir verarbeiten keine Webseite personenbezogenen Daten

Personenbezogene Daten sind nicht nur Name, Anschrift oder Bestelldaten aus Shops. Goolge Analytics, Kontaktformulare, Newslette-Daten, IP Adressen aus Server Statistiken, Plugins, Facebook Like Button usw., überall geht es um personenbezogene Daten.

2. Es ist noch Zeit, es gibt doch Übergangsfristen?

Die DSGVO ist bereits im Mai 2016 in Kraft getreten und ist verbindlich und ausnahmslos seit dem 25. Mai 2018 anzuwenden. Wir befinden uns also gerade am Ende der „Übergangsfrist“.

Welche Strafen und Bußgelder drohen bei Verstößen gegen die DSGVO? Was ist mit Abmahnungen

Neu sind vor allem die immens hoben Strafen und Bußgelder, die die DSGVO vorsieht. Bisher lag der Rahmen des Bundesdatenschutzgesetzes für Bußgelder bei 50.000 Euro bzw. maximal 300.000 Euro für sehr schwere Verstöße. Bisher haben Datenschutzbehörden den oberen Rahmen der Bußgelder nur sehr selten und bei dauerhaften Verstößen ausgereizt.

Das wird sich aber sehr wahrscheinlich ändern. Die DSGVO sieht Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Vorjahresumsatzes vor. Der hohe Bußgeldrahmen ist ein Kernbestandteil der DSGVO, um auch gegen global agierende Unternehmen ein effektives Mittel bei Datenschutzverstößen zur Hand zu haben.

Wichtig: Anfragen/ Beschwerden von Nutzern ernst nehmen.
Noch wichtiger: Anfragen/ Beschwerden von Datenschutzbehörden ernst nehmen.
Ziel: Bußgelder nach DSGVO möglichst vermeiden

Über 80% der Seitenbetreiber haben die DSGVO noch nicht umgesetzt.Ihnen drohen teure Abmahnungen, Bußgelder bis zu 20 Mio. Euro und Ärger mit Ihren Kunden.

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